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Powerwolf (DE)

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Di. 06.11.2018 Einlass: 18:00 h Beginn: 18:40 h
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Nach dem sensationellen Erfolg mit ihrem Nummer-1-Album „Preachers of the night“, haben Powerwolf so richtig Blut geleckt und nehmen ihre ausgehungerte Beute mit „Blessed & Possessed“ vollends ins Visier. Es ist schon beinahe unchristlich, mit welcher Hymnendichte die Wölf auf ihrem sechsten Studioepos vorgehen und eine Granate nach der anderen zünden. Mystisch und packend eröffnet der Titelsong „Blessed & Possessed“ den formidablen Reigen und gibt die hochkarätige Marschrichtung vor: Schädelspaltende Metalhymnen mit Pathos und Magie. Powerwolf strotzen vor Ideenreichtum, bauen ihre bewährten Trademarks weiter aus und bieten allerfeinsten Power Metal („Dead until dark“), Speed Metal Dampfhammer („Christ & combat“) sowie gelungene Ausflüge ins Hard Rock Metier („Sacramental sister“) bis hin zum orchestralen Wahnsinn („Let there be night“). Getoppt wird das Ganze von dem Mega-Ohrwurm „Army of the night“, der möglicherweise Besten Powerwolf Nummer ihrer glorreichen Historie und der Metalhymne des Jahres 2015 schlechthin. Dem nicht genug, enthält die limitierte Erstauflage zudem die Bonus-CD „Metallum Nostrum“, mit acht fabelhaften Cover-Versionen von u.a. Black Sabbath, Ozzy Osbourne und Judas Priest. Mehr Metal geht nicht.

Wie gelingt es einer Band, nahtlos an den Erfolg eines umjubelten Nummer-Eins-Albums anzuschließen? Indem sie kurzerhand ein weiteres schreibt. Während viele Combos oftmals daran scheitern, auf dem Nachfolgewerk die Klasse eines vorangegangenen Chartstürmers zu halten, scheinen Powerwolf den Heiligen Gral des Heavy Metal gefunden zu haben und vor jedem Studio-Aufenthalt einen kräftigen Schluck edlen Jungfrauenbluts daraus zu nehmen. Wie sonst erklärt sich ihr seit Jahren andauernder Hit-Höhenflug, der zuletzt in der hochdekorierten 2013-er Veröffentlichung »Preachers Of The Night« gipfelte und nun im neuerlichen Pole-Position-Anwärter »Blessed & Possessed« seine beeindruckende Fortsetzung findet? Welche geheimen Ingredienzien auch immer den blutroten Zaubertrank der Wölfe ausmachen mögen: Er verleiht ihnen Mal um Mal die schier unnachahmliche Fähigkeit, die Essenz des melodischen Metal unverwässert in ihre hymnischen Kompositionen fließen zu lassen und daraus unter Gewähr Ohrwurm-Destillate mit Langzeitwirkung zu kreieren. So bleibt dem geneigten Wolfsjünger bereits beim ersten Hördurchlauf des neuen Opus keine andere Wahl als die titelgebenden Adjektive auf das Quintett selbst zu attribuieren – denn wer trotz ausgiebiger Live-Aktivitäten nur zwei Jahre nach der Veröffentlichung eines Karriere-Meilensteins ebendiesen scheinbar mühelos zu übertreffen vermag, muss wahrlich mit einer Gabe „gesegnet“ und vom heiligen Komponistengeist „besessen“ sein. Dabei lässt sich die Großartigkeit der elf frischen Stücke schwerlich auf eine einfache Formel reduzieren. Zum einen spielt unleugbar der hohe Wiedererkennungswert eine entscheidende Rolle, der durch wohldosierte Selbstzitate (so erinnert beispielsweise das Rahmengerüst aus dem druckvollen Titeltrack als Opener und dem atmosphärisch-getragenen Finale ‘Let There Be Night’ an das Duo ‘Amen & Attack’ und ‘Last Of The Living Dead’, während das treibende ‘Armata Strigoi’ Reminiszenzen an ‘Nochnoi Dozor’ hervorruft) eine weitere Potenzierung erfährt. Zum anderen blitzt an diversen Stellen der charakteristisch-wölfische Humor wie ein Reißzahn aus der Dunkelheit hervor (stellvertretend sei hier das gelungene Wortspiel im Uptempo-Kracher ‘All You Can Bleed’ genannt), der immer wieder daran erinnert, dass sich das Fünfergespann vor allem als Gute-Laune-Stifter im Namen des Metal, nicht etwa als missionierender Religions-Klüngel im Namen irgendeines Herrn, versteht. Dass das in Sachen musikalischer Stimmigkeit unübertreffliche Gesamtpaket darüber hinaus neuerlich mit einem künstlerisch hochwertigen Augenschmeichler aus der Zeichenfeder Matthew Greywolfs veredelt wurde und in verschiedensten detailverliebt gestalteten Konfigurationen erscheint, setzt dem schwermetallischen Highlight des Jahres vollends die Krone auf, sodass die Höchstpunktzahl einzig deshalb nicht verliehen werden kann, da den „Werevolves Of Armenia“ zuzutrauen ist, selbst dieses Meisterwerk zu toppen – wenn sich meiner Vorstellungskraft auch derzeit noch entzieht, wie dies möglich sein sollte.

ROCK IT – 1. Platz im Soundcheck (Philipp Raabe)

OFFICIAL WEBSITE:

www.powerwolf.ne



 

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