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The Beach Boys (US)

Normalerweise kann man Pop-Acts gut beschreiben, in dem man die Anzahl und Titel ihrer Hits nennt sowie die Menge an Alben, die sie bereits verkauft haben. Diese konventionellen Maßstäbe reichen aber nicht aus, wenn man von The Beach Boys redet. Natürlich haben sie eine Unmenge an Hitsingles hervorgebracht und millionfach Alben verkauft. Aber die viel größere Bedeutung dieser Band liegt in der Tatsache, dass sie die musiklaische Landschaft so grundsätzlich verändert haben, dass jeder Pop-Act seitdem in ihrer Schuld steht.

Glücklicherweise sind The Beach Boys immer noch mit der gleichen unbändigen Energie und dem gleichen unverwechselbaren Stil bei der Sache wie bei ihrem Debüt vor über 50 Jahren. Auch die letzten Alben "Sounds Of Summer" und "The Warmth Of The Sun" (2013) haben bewiesen, dass das Interesse an The Beach Boys immer wieder aufs Neue aufflammt.

Noch mehr als The Beatles haben The Beach Boys durch ihre Musik den Schlüssel zur Ewigen Jugend gefunden – und ihn fleissig weitergegeben. Für diese Burschen ist der Strand nicht nur ein Platz für Surfer, es ist der Ort, an dem das Leben erneuert und wieder komplett wird.

Angeführt von Mike Love, spielen The Beach Boys eine erstaunliche Menge an Konzerten – um die 150 pro Jahr – dabei treten sie bei sonnengefluteten Sommerfestivals genauso auf wie bei Neujahrs-Galas oder anderen speziellen Events am ganzen Globus. Endless Summer, Mike Loves Konzeptalbum, das  1974 die zweite Generation Beach Boys Fans begründete, beschwor einen regelrechten (Begeisterungs-)Sturm in der Musikwelt herauf.

Der Grammy prämierte Songwriter Bruce Johnston (für Barry Manilows “I Write the Songs”), stieg 1965 bei The Beach Boys ein um Glenn Campbell zu ersetzen, der Brian Wilson nach seinem Abschied vom Tourleben als Sänger und Bassist nachgefolgt war. Johnston, der als Singer-Songwriter hochgeachtet wird, zählt dank seiner Gesangskollaborationen mit legendären Künstlern wie Elton John oder Pink Floyd zu den absolut Größten.

Wäre diese bemerkenswerte Band ihrer Kunst und ihren Fans nicht so verbunden, könnte sie in der Vergangenheit bereits aufgehört haben, wissend, dass sie einen bleibenden kulturellen Beitrag geleistet haben. Sie hätte sich ausruhen können auf dem Erfolg des epochen-prägenden Meisterwerks „Pet Sounds“ 1966... oder nach „Kokomo“, das Love mitgeschrieben hat, das 1988 für den Golden Globe nominiert war und die bestverkaufte Single der Beach Boys werden sollte.... oder nachdem die Band im selben Jahr in die Rock & Roll Hall Of Fame aufgenommen wurde... oder nachdem ihre Gesamt-Album-Verkäufe die unglaubliche Zahl von 100 Millionen Stück überschritten hatten... oder nachdem sie 2001 den NARAS Lifetime Achievement Award gewonnen haben (gemeinsam mit The Who, Bob Marley, Tony Bennett, Sammy Davis Jr. und Les Paul). Nichtsdestotrotz haben The Beach Boys immer noch fun, fun, fun ohne einem Ende in Sicht.

2012 absolvierten sie die „50th Anniversary Reunion Tour” und veröffentlichten das Album "That's Why God Made the Radio", das auf Platz 3 der Billboard Charts einstieg und damit die höchste Platzierung seit 37 Jahren und einen beispiellosen Erfolg darstellte.

The Beach Boys werden angeführt von Mike Love und Bruce Johnston, die gemeinsam mit Jeffrey Foskett, Brian Eichenburger, Tim Bonhomme, John Cowsill und Scott Totten das Vermächtnis der legendären amerikanischen Band fortsetzen. Auf dieser Tour werden Brian Wilson, Al Jardine oder David Marks nicht dabei sein.

Nur wenige Bands (wenn überhaupt) könnenden Beach Boys in Sachen Bühnenpräsenz, Temperament und Live-Performance das Wasser reichen. So sind sie bei Live Aid, mehreren Farm Aids, dem „Statue of Liberty’s 100th Anniversary Salute“, dem Super Bowl und im Weißen Haus in Washington aufgetreten. An einem einzigen Tag, dem 4. Juli 1985, haben sie vor fast zwei Millionen Fans bei Shows in Philadelphia and Washington, D. C. gespielt.

Loves Rolle als Frontman der Band überschattet manchmal seinen Status als einen der besten Songwriter im Musikgeschäft. „Surfin’“, der erste Hit der Beach Boys, stammt aus seiner Feder. Mit seinem Cousin Brian Wilson hat er die Klassiker “Fun, Fun, Fun,” “I Get Around,” “Help Me Rhonda,” “California Girls” und das Grammy-nominierte “Good Vibrations” geschrieben.  Jahre später zeigte er seine Fähigkeiten wieder überdeutlich und schrieb am uniwiderstehlichen, Charthit „Kokomo“ mit.

The Beach Boys gehen nun wieder auf Tournee, engagieren sich außerdem in Mike Love’s Love Foundation, einer Stiftung, die US-amerikanische Initiativen im Umweltschutz- und Bildungsbereich unterstützt. Durch die Hilfe von Mike Love und den Beach Boys konnten über 250.000,- US Dollar für das Rote Kreuz gesammelt werden, das den Opfern des Hurricane Katrina und in Haiti zu Gute kam.

Die Band trat über die Jahre in unzähligen TV-Sendungen auf, darunter The Ed Sullivan Show, Dick Clark’s American Bandstand und The Tonight Show.  Andere TV-Auftritte gab es bei Don Imus’ MSNBC show Imus In The Morning, TNT’s NBA All-Star Game, NBC’s Macy’s Day Parade, The Today Show, PBS’ A Capitol Fourth, Good Morning America, Weekend Today, The O’Reilly Factor. 

Zusätzlich zu Gründungs-Beach Boy Mike Love (Gesang) und Beach Boy-Veteran Bruce Johnston (Gesang /Keyboard) runden Jeffrey Foskett (Gitarre/Gesang), Brian Eichenburger (Bass/ Gesang), Tim Bonhomme (keyboards/ Gesang), John Cowsill von The Cowsills ( Percussion/Gesang) und Scott Totten (Gitarre/ Gesang) das Line-Up der Band ab.



 

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