Mi, 1. Aug 2012

BON IVER, Support: SAM AMIDON

Präsentierte „For Emma“ noch ein wirres, geheimnisvolles und verschlossenes Bild, so bietet das neue Artwork einen universellen Einblick in die winterliche Landschaft, mit all ihren eskapistischen Facetten. Gerade die Heimat stellt für Vernon eine Konstante im Schaffen dar. Gleich mehrere Songs sind Verweise auf mehr oder weniger reale Orte, die sich mitunter in seinem Heimatstaat Wisconsin befinden, wie „Perth“, „Lisbon“ oder auch „Wash“-ington – Koordinaten einer imaginären Panoramareise. Wen wundert’s: Der 30-jährige Herr trägt seinen Staat als Tattoo auf der Brust. Es ist diese Aufrichtigkeit – selbst „Calgary“ mit seiner Melange aus amerikanischer Folklore und sanfter Digitalität weiß zu verzücken ?, die „Bon Iver, Bon Iver“ zu einem wahren Ohrenschmaus macht. Bon Iver – „Calgary“ Egal wie unaufdringlich, fragil und dennoch einladend das Album auch sein mag, so hält es ein wahres Klangrätsel zum Abschluss bereit. „Beth/Rest“ ist eine durch den Autotune-Äther geschickte, beinahe widerwärtige 80er-Jahre Synthi-Pop-Schnulze, die nur aufgrund des Talentes dieses introspektiven Mannes ein wundersames Antlitz erhält. Die Symbiose aus rückhaltloser Natürlichkeit und synthetisiertem Pomp katapultiert Justin Vernon in den Folk-Tempel mit illustren Gästen wie Iron & Wine, Fleet Foxes oder Sufjan Stevens. Die Treppe zum Olymp ist bereits gebaut.

  • Einlass 18:00
  • Beginn 19:00
  • Sold out!
Arena Wien - Open Air
Baumgasse 80, 1030 Wien
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  • Bon Iver Headliner
  • Sam Amidon Support

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