Do, 3. Feb 2011

EKTOMORF

REDEMPTION – Erlösung. Ein starkes Wort. Und im Falle von EKTOMORF ist es auch (wieder) eine starke Aussage. Die ungarischen Hardcore/Thrash Stars haben ohne Zweifel ihr intensivstes, abwechslungsreichstes und stärkstes Album aufgenommen!

Alle EKTOMORF Trademarks sind vorhanden, aber „Redemption“ geht noch einen Schritt weiter ? in alle Richtungen. Und es überrascht. So ist „Sea Of My Misery“ ein Track, den man von der Band nicht erwartet hätte. Vermutlich wird man nicht einmal erkennen, dass es Zoli ist, der hier diesen melancholischen Rocksong singt. Aber wie bei allem, das EKTOMORF anpackt, kann man sicher sein, dass es beste Qualität hat. Auch die zwei Videoclips, die die Band diesen September aufgenommen hat (für die Songs „Last Fight“ und „Sea Of My Misery“), beweisen Klasse und Stil und betonen, dass EKTOMORF mit ihrem neuen Album einen neuen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht haben. Die Evolution dort hin begann, als sich die Band mit dem dänischen Produzenten Tue Madsen zusammen getan hat, um ihre letzten Alben aufzunehmen. Diese Tradition wird auch auf „Redemption“ fortgeführt und es ist offensichtlich, dass Madsen die Band bis zum Äußersten getrieben hat. „Redemption“ zeigt EKTOMORF in der besten Form, in der die Band je war.

EKTOMORF wurde 1993 von Zoltán „Zoli“ Farkas in Mezökovac-sháza, Ungarn, gegründet, einer kleinen Stadt an der rumänischen Grenze. Heute ist Zoli ? Songwriter und Mastermind der Band ? das einzige verbleibende Gründungsmitglied. Tamás Schrottner (Guitar), Szabolcs Murvai (Bass) und Gergeley Tarin (Drums) vervollständigen heute die Band.

Durch seinen Sinti-Hintergrund wird Zoli oft mit Rassismus und Vorurteilen konfrontiert. Deshalb musste die Band viele Jahre Arbeit in ihre internationale Karriere stecken. Der Durchbruch kam, als EKTOMORF 2003 begann, mit Tue Madsen zusammen zu arbeiten. Madsen half der Band ihren eigenen Sound zu finden: Sehr fett, modern und kraftvoll!

EKTOMORFs Songtexte geben dieses Situation wieder und handeln von Diskriminierung, Gesellschaft, Schmerz und Hass, aber zeigen am Ende einen starken Willen, zu überleben. Groovende, tiefer gestimmte Gitarren Riffs und aggressives Drumming, ergänzt durch kraftvolle und rohe Vocals.

Trotz aller Umstände etablierte sich EKTOMORF als eine der erfolgreichsten ungarischen Bands, die für ihre intensiven, energetischen und überwältigenden Live-Shows bekannt ist. Durch ausgedehnte Headliner Touren und Shows auf Europas größten Festivals (Wacken, With Full Force, Sziget, Rock am Ring) erspielte sich die Band eine starke Fanbase in ganz Europa.

Nachdem EKTOMORF dieses Jahr das Wacken Open Air ver-wüstete, kehrt die Band mit dem Nachfolger zum extrem erfolg-reichen “What Doesn’t Kill Me?“ zurück. It’s time for „Redemption“!

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